- Typ
- Film
- Genre
- Drama, Sport
- Jahr
- 1982
- Laufzeit
- 127 Minuten
„Personal Best“ ist ein bahnbrechender Sportdrama-Film aus dem Jahr 1982, der von Robert Towne geschrieben, produziert und inszeniert wurde. Die Geschichte dreht sich um die jungen Leichtathletinnen Chris Cahill (Mariel Hemingway) und Tory Skinner (Patrice Donnelly), die sich intensiv für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 1980 in Moskau vorbereiten. Nach einem missglückten Rennen freundet sich Chris mit der erfahrenen Tory an, die sie unter ihre Fittiche nimmt. Aus der Freundschaft entwickelt sich eine leidenschaftliche lesbische Beziehung, die ihre sportliche Leistung und ihre Freundschaft auf die Probe stellt.
Der Film zeigt authentisch das harte Training, die Konkurrenz untereinander und die Spannungen mit ihrem Trainer Terry Tingloff (Scott Glenn), der die Athletinnen gegeneinander ausspielt. „Personal Best“ war wegweisend für die Darstellung queerer Weiblichkeit im Kino der 1980er Jahre, mit expliziten Szenen von Intimität und Nacktheit, die die körperliche und emotionale Nähe der Protagonistinnen betonen. Er thematisiert die Konflikte zwischen Liebe, Freundschaft und sportlichem Ehrgeiz und gilt als Pionierwerk lesbischer Sportfilme, das die Genre-Grenzen erweiterte und queere Beziehungen normalisierte.
Queerer Bezug: „Personal Best“ ist ein Meilenstein des lesbischen Kinos und zeigt eine explizite lesbische Liebesbeziehung zwischen zwei Sportlerinnen, die ihre Karrieren beeinflusst. Der Film normalisiert queere Weiblichkeit und war revolutionär für die Darstellung von LGBTQ+-Themen in den 1980er Jahren.