- Typ
- Film
- Genre
- Drama
- Jahr
- 1993
- Laufzeit
- 125 Minuten
„Philadelphia“ (1993) ist ein bewegendes Filmdrama, das die Themen Diskriminierung, Vorurteile und den Kampf um Gerechtigkeit aufgreift. Der erfolgreiche Anwalt Andrew Beckett (Tom Hanks) arbeitet in einer renommierten Kanzlei in Philadelphia. Er verheimlicht seine Homosexualität und seine HIV-Infektion, bis erste sichtbare Symptome seiner AIDS-Erkrankung auffallen. Plötzlich wird er unter einem Vorwand entlassen – Andrew vermutet, dass seine sexuelle Orientierung und Krankheit der wahre Grund sind.
Er engagiert den zunächst homophoben Anwalt Joe Miller (Denzel Washington), der widerwillig seinen Fall übernimmt. Im Prozess gegen die Kanzlei lernt Joe Andrews Leben kennen, entwickelt Mitgefühl und legt seine Vorurteile ab. Der Film beleuchtet eindringlich den gesellschaftlichen Umgang mit AIDS und Homosexualität in den 1990er Jahren und wurde zum Meilenstein des queeren Kinos. Tom Hanks erhielt dafür seinen ersten Oscar. „Philadelphia“ sensibilisiert für Toleranz und Menschlichkeit jenseits von Stigmatisierung und endet mit Andrews tragischem Tod nach einem siegreichen Urteil.
Queerer Bezug: „Philadelphia“ ist der erste große Hollywood-Film, der sich kritisch mit der Diskriminierung von Schwulen und AIDS-Erkrankten auseinandersetzt und für Toleranz und Akzeptanz eintritt.