- Typ
- Serie
- Genre
- Drama, LGBT
- Jahr
- 2000
- Laufzeit
- 50 Minuten
- Staffeln
- 5 (83 Episoden)
- Streaming
- Paramount+
Die US-amerikanische Serie Queer as Folk (2000–2005) ist eine bahnbrechende Dramaserie, die das Leben einer Gruppe schwuler Männer und ihrer Freunde in Pittsburgh porträtiert. Im Zentrum steht Brian Kinney, ein charismatischer Werbemann und selbstbewusster Frauenschwarm, der in der Gay-Szene von Liberty Avenue sein Unwesen treibt. In der Auftaktfolge lernt er den jungen Justin Taylor kennen, der sich unsterblich in ihn verliebt. Parallel dazu werden Themen wie die lesbische Familie von Lindsay und Melanie beleuchtet, die mit Brians Hilfe ihr Kind Gus bekommen, sowie Michaels Suche nach Liebe und Akzeptanz.
Die Serie thematisiert offen schwule Beziehungen, Sex, Coming-out, Diskriminierung, AIDS, Drogen und politische Kämpfe gegen Homophobie, inklusive eines dramatischen Bombenanschlags auf eine Pride-Veranstaltung. Mit expliziten Szenen und kontroversen Storylines brach Queer as Folk Tabus und wurde zu einem Meilenstein der LGBT-Darstellung im US-Fernsehen, das queere Leben authentisch und nuanciert zeigt.
Queerer Bezug: Die Serie ist ein Pionierwerk der queerer Darstellung im US-TV mit expliziten schwulen Sexszenen, Themen wie Coming-out, Same-Sex-Marriage und Homophobie. Sie zeigt das Leben in der Gay-Community authentisch und beeinflusste die Sichtbarkeit von LGBT-Themen nachhaltig.