- Typ
- Film
- Genre
- Drama, Romanze
- Jahr
- 2018
- Laufzeit
- 98 Minuten
Rafiki ist ein kenianischer Film aus dem Jahr 2018, der von Regisseurin Wanuri Kahiu inszeniert wurde. Die Geschichte dreht sich um die jungen Frauen Kena und Ziki, die in Nairobi aufwachsen. Kena hilft in dem Laden ihres Vaters, der für ein politisches Amt kandidiert, während Ziki die Tochter eines rivalisierenden Politikers ist. Trotz der familiären Feindschaft entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft, die bald in eine leidenschaftliche lesbische Liebe mündet.
Der Film thematisiert mutig die erste Liebe in einer konservativen Gesellschaft, in der Homosexualität strafbar ist und gesellschaftlich tabuisiert wird. In strahlenden Farben und mit lebensfroher Energie porträtiert Kahiu die Lebensfreude und den Freiheitsdrang der Protagonistinnen, die von ihren Träumen – Reisen, Medizinstudium und offener Liebe – getragen werden. Rafiki wurde in Kenia verboten, da er queere Themen aufgriff, was seine Bedeutung als Statement für Toleranz und Sichtbarkeit von LGBT+-Beziehungen in Afrika unterstreicht. Er feierte Premiere bei den Cannes Filmfestspielen und wurde für den Oscar nominiert.
Queerer Bezug: Rafiki zeigt eine lesbische Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Frauen in Kenia und wurde dort wegen seiner queeren Themen verboten. Der Film setzt ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit und Toleranz von LGBT+-Beziehungen in Afrika.