Strike a Pose

Typ
Dokumentation
Genre
Dokumentarfilm, Biografie
Jahr
2016
Laufzeit
85 Minuten
Strike a Pose

„Strike a Pose“ ist eine bewegende Dokumentation aus dem Jahr 2016, die das Leben der Tänzer von Madonnas legendärer Blond Ambition World Tour 1990 beleuchtet. Die Regisseurinnen Ester Gould und Reijer Zwaan porträtieren sechs der schwulen Performer – darunter Salim, Kevin, Carlton, José, Luis und Gabriel – sowie den heterosexuellen Hiphopper Oliver. Sie waren junge Talente aus der New Yorker Ballroom-Szene, die mit ihrem ikonischen Voguing Madonna zu einem Statement gegen Homophobie und für die schwule Befreiung verhalfen.

Der Film zeigt die Tänzer heute in ihrem Alltag, wo viele weiterhin mit Tanz verbunden sind, aber auch mit den Schattenseiten konfrontiert wurden: AIDS, Drogenprobleme, Obdachlosigkeit und persönliche Konflikte. 25 Jahre nach der Tour und dem Dokumentarfilm „In Bed with Madonna“ (Truth or Dare) kommen die Überlebenden zusammen, reflektieren Lügen, Sex und die Last der Berühmtheit. Besonders berührend ist die Erinnerung an Gabriel Trupin, der 1995 an AIDS starb. „Strike a Pose“ feiert die queere Ikonenrolle der Tänzer als Vorbilder für Selbstakzeptanz und Ausdrucksfreiheit, während es die harten Realitäten hinter dem Glanz enthüllt.

Queerer Bezug: Der Film beleuchtet schwule Tänzer aus der Ballroom-Szene, die durch Madonnas Tour zu queeren Idolen wurden und für Gay Liberation, AIDS-Akzeptanz und Selbstexpression standen. Er thematisiert HIV, persönliche Kämpfe und die Bedeutung von queeren Vorbildern.