- Typ
- Serie
- Genre
- Drama, Komödie, Romanze
- Jahr
- 1993
- Laufzeit
- 360 Minuten
- Staffeln
- 1 (6 Episoden)
- Streaming
- Netflix
„Stadtgeschichten“ (Original: „Tales of the City“) ist eine bahnbrechende Miniserie aus dem Jahr 1993, die auf den Romanen des schwulen Autors Armistead Maupin basiert. Sie spielt in den 1970er Jahren in San Francisco und dreht sich um die farbenfrohe Wohngemeinschaft in der fiktiven Barbary Lane 28, angeführt von der charismatischen Hausmutter Anna Madrigal. Die junge Mary Ann Singleton aus Cleveland entdeckt hier die pulsierende Großstadt mit ihrer offenen und vielfältigen LGBT-Community, verliebt sich und findet neue Freunde wie den schwulen Michael Tolliver oder den freigeistigen Brian Hawkins.
Die Serie beleuchtet das Privatleben der Figuren mit Humor, Drama und Sensibilität, thematisiert Coming-out, Beziehungen, Sex und das queere Leben in einer Ära vor und während der AIDS-Krise. Ihr LGBT-Bezug ist zentral: Viele Charaktere sind queer, die Darstellung von Homosexualität, Bisexualität und Transidentität war 1993 revolutionär und kontrovers. „Stadtgeschichten“ gilt als Meilenstein der queeren Popkultur, der Toleranz und Vielfalt feiert und eine Wahlfamilie als Zufluchtsort zeichnet.
Queerer Bezug: „Stadtgeschichten“ ist ein queerer Meilenstein mit schwulen, lesbischen und trans Charakteren, die das Leben in der San Francisco LGBT-Szene der 1970er authentisch darstellen. Die Serie war Pionierarbeit in der queeren Repräsentation im Fernsehen.