- Typ
- Dokumentation
- Genre
- Dokumentarfilm, Gesellschaft
- Jahr
- 2013
- Laufzeit
- 80 Minuten
- Streaming
- Apple TV
"The New Black" ist ein preisgekrönter Dokumentarfilm aus dem Jahr 2013, der von Yoruba Richen inszeniert wurde. Er beleuchtet die kontroverse Auseinandersetzung in der afroamerikanischen Community mit den Rechten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen (LGBT), insbesondere im Kontext der Kampagne für die Ehegleichstellung in Maryland.
Der Film begleitet Aktivisten beider Seiten: Auf der Seite der Befürworter erscheinen Figuren wie Sharon Lettman-Hicks von der National Black Justice Coalition, die lesbische Sportstudentin Karess Taylor-Hughes und Samantha Master. Gegner sind konservative Pastoren wie Derek McCoy und Delman Coates. Richen taucht tief in die schwarzen Kirchen ein, wo Homophobie tief verwurzelt ist, und zeigt, wie die christliche Rechte dies ausnutzt, um eine anti-gay-Agenda voranzutreiben. Authentische Gespräche an Küchentischen, in Kirchenbänken und auf den Straßen machen die Spaltung greifbar – von historischen Bürgerrechtskämpfen bis zur heutigen Polarisierung.
Der Dokumentarfilm hat große Bedeutung, da er die Überschneidungen von Rassismus und Homophobie aufzeigt und den Wandel innerhalb der schwarzen Community dokumentiert. Er regt zum Nachdenken über Inklusion und Fortschritt an und bleibt hochaktuell.
Queerer Bezug: Der Film thematisiert die Spaltung in der afroamerikanischen Community bezüglich LGBT-Rechte, insbesondere die Ehe für alle, und beleuchtet Homophobie in der schwarzen Kirche sowie den Kampf von Aktivisten für Gleichberechtigung.