- Typ
- Dokumentation
- Genre
- Dokumentarfilm, Biografie, Historisch
- Jahr
- 1984
- Laufzeit
- 87 Minuten
Der Dokumentarfilm 'The Times of Harvey Milk' aus dem Jahr 1984 porträtiert das außergewöhnliche Leben des schwulen Aktivisten und Politikers Harvey Milk. Regisseur Rob Epstein rekonstruiert durch seltene Archivaufnahmen, Interviews mit Zeitzeugen und emotionale Tonbandmitschnitte von Milk selbst den Weg eines New Yorker Börsenmaklers zum ersten offen schwulen Stadtratsmitglied in San Francisco. Milk zog in den 1970er Jahren in die Castro Street, wo er die erste queere Community der USA aufbaute und für die Rechte von Minderheiten kämpfte.
Der Film gipfelt im tragischen Attentat vom 27. November 1978: Dan White, ein konservativer Kollege, erschießt Milk und Bürgermeister George Moscone. Die milde Verurteilung Whites zu nur sieben Jahren Haft löst landesweite Empörung aus und unterstreicht die anhaltende Homophobie. Mit einem Oscar-prämierten Meisterwerk würdigt der Film Milks charismatisches Auftreten, seinen Kampf gegen die diskriminierende Briggs-Initiative und seine Botschaft der Hoffnung. Er bleibt ein Meilenstein queerer Bewegungsgeschichte und macht die historische Bedeutung von Milks Vermächtnis greifbar.
Queerer Bezug: Der Film dokumentiert das Leben von Harvey Milk, dem ersten offen schwulen gewählten Politiker in den USA, und seinen Kampf für LGBT-Rechte in San Francisco. Er beleuchtet queere Selbstermächtigung, Homophobie und den historischen Einfluss der Castro Street als Symbol für schwule Community.