- Typ
- Film
- Genre
- Drama, Romanze
- Jahr
- 2016
- Laufzeit
- 97 Minuten
Théo & Hugo (Originaltitel: Paris 05:59) ist ein französisches Filmdrama aus dem Jahr 2016 von den Regisseuren Olivier Ducastel und Jacques Martineau. Die Handlung spielt in Echtzeit in der Pariser Nacht und beginnt um 4:27 Uhr in einem Gay-Sexclub namens Impact, wo die jungen Männer Théo (Geoffrey Couët) und Hugo (François Nambot) sich begegnen. Nach leidenschaftlichem Sex verlassen sie den Club gemeinsam, radeln durch die leeren Straßen, philosophieren über Liebe, Lust und das Leben und verlieben sich zunehmend.
Die Romantik wird jedoch durch eine dramatische Wendung erschüttert: Hugo ist HIV-positiv und Théo hat kein Kondom benutzt. Gemeinsam suchen sie eine Klinik auf, streiten, versöhnen sich und lernen sich in dieser Krise tiefgehend kennen. Der Film thematisiert sensibel den Beginn einer schwulen Beziehung, die Konfrontation mit HIV und die damit verbundenen Ängste und Hoffnungen. Als achte Arbeit des schwulen Regie-Duos gewann er den Teddy-Publikumspreis der Berlinale 2016 und feiert die Intimität und Verletzlichkeit queerer Liebe in einer poetischen, ehrlichen Erzählweise.
Queerer Bezug: Der Film porträtiert authentisch den Beginn einer romantischen Beziehung zwischen zwei schwulen Männern und thematisiert offen HIV in der queeren Community. Er wurde vom schwulen Regie-Duo Ducastel/Martineau gedreht und erhielt den Teddy-Publikumspreis der Berlinale.