Trembling Before G-d

Typ
Dokumentation
Genre
Dokumentarfilm, Drama
Jahr
2001
Laufzeit
84 Minuten
Trembling Before G-d

"Trembling Before G-d" ist ein eindringlicher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2001, der das schmerzhafte Dilemma orthodoxer und chassidischer Juden beleuchtet, die homosexuell sind. Regisseur Sandi Simcha DuBowski porträtiert über fünf Jahre hinweg mutige Menschen in Städten wie Brooklyn, Jerusalem und San Francisco, die zwischen ihrer tiefen Liebe zu Gott und den strengen biblischen Verboten gegen Homosexualität hin- und hergerissen sind.

Der Film zeigt persönliche Geschichten: den ersten offen schwulen orthodoxen Rabbiner, verheiratete Chassidim, die ihre Orientierung verbergen, ein lesbisches Paar aus der Highschool und Ausgestoßene, die von ihren Familien verstoßen wurden. Rabbiner und Psychologen äußern sich zu diesem Konflikt, der oft zu Isolation und innerem Leid führt. Mit sensibler Kameraarbeit und Silhouetten schützt der Film die Anonymität der Betroffenen und regt zur Auseinandersetzung mit Glaube, Sexualität und Fundamentalismus an. "Trembling Before G-d" gewann Preise wie den Teddy Award und ist ein Meilenstein für die Sichtbarkeit von LGBT+-Personen in religiösen Kontexten.

Queerer Bezug: Der Film beleuchtet das Konfliktfeld zwischen Homosexualität und orthodoxem Judentum und zeigt schwule und lesbische Juden, die ihren Glauben mit ihrer sexuellen Orientierung versöhnen wollen. Er ist ein Pionierwerk für die LGBT-Relevanz in religiösen Gemeinschaften.