We Were Here

Typ
Dokumentation
Genre
Dokumentarfilm, Historisch
Jahr
2011
Laufzeit
114 Minuten
We Were Here

We Were Here ist ein eindringlicher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2011, der die HIV/AIDS-Krise in San Francisco von 1976 bis 1997 beleuchtet. Regie führten David Weissman und Bill Weber, die durch Interviews mit fünf Betroffenen ein nuanciertes Bild der Epidemie zeichnen.

Ed Wolf, ein Berater für schwule Männer, Paul Boneberg, ein politischer Aktivist, Daniel Goldstein, ein HIV-positiver Künstler, der zwei Partner verlor, Guy Clark, ein Tänzer und Blumenverkäufer für Beerdigungen, sowie Eileen Glutzer, eine Krankenschwester in klinischen Studien, berichten von Panik, Verlusten und außergewöhnlicher Solidarität in der schwulen Community. Der Film zeigt, wie die Krise das Leben in der 'gayest city of the world' prägte und eine Welle der Gemeinschaftshilfe auslöste.

Der LGBT-Bezug ist zentral: Er dokumentiert die Zerstörung und den Widerstand der schwulen Szene San Franciscos, insbesondere im Castro-Viertel. Mit 100% auf Rotten Tomatoes gehypt, gilt er als Meilenstein, der die historische Bedeutung der AIDS-Krise für die queere Bewegung verdeutlicht und zur Reflexion über Liebe, Verlust und Resilienz einlädt.

Queerer Bezug: Der Film beleuchtet die verheerende Auswirkung der AIDS-Epidemie auf die schwule Community in San Francisco und zeigt deren Solidarität und Resilienz. Er ist ein zentrales Dokument der queeren Geschichte.