Women in Love

Typ
Film
Genre
Drama, Romanze, Literaturverfilmung
Jahr
1969
Laufzeit
130 Minuten
Women in Love

„Liebende Frauen“ (1969) ist die kontroverse Verfilmung des gleichnamigen Romans von D.H. Lawrence unter der Regie von Ken Russell. Der Film spielt in den 1920er Jahren in England und dreht sich um die Schwestern Ursula und Gudrun Brangwen. Ursula (Jennie Linden) findet in dem idealistischen Lehrer Rupert Birkin (Alan Bates) einen Partner, der eine tiefe emotionale und körperliche Verbindung sucht. Gudrun (Glenda Jackson), eine unkonventionelle Künstlerin, gerät in eine destruktive Beziehung mit dem reichen Industriellen Gerald Crich (Oliver Reed).

Der Film thematisiert intensiv die Spannung zwischen romantischer Liebe und sexueller Begierde. Besonders der **LGBT-Bezug** wird durch die berühmte Nacktringen-Szene zwischen Rupert und Gerald hervorgehoben, die eine homoerotische Freundschaft andeutet und zu ihrer Zeit für Aufsehen sorgte. Glenda Jackson erhielt dafür einen Oscar. „Liebende Frauen“ bricht mit traditionellen Geschlechterrollen und erkundet autonomes Frauenleben sowie queere Nuancen in einer repressiven Epoche, was den Film zu einem Meilenstein der queeren Filmgeschichte macht.

Queerer Bezug: Der Film zeigt eine explizite homoerotische Szene zwischen den Männern Rupert und Gerald, die queere Sehnsüchte thematisiert und zu seiner Zeit skandalös war. Er gilt als Pionierwerk für die Darstellung von Homosexualität im Kino.

Besetzung