XXY

Typ
Film
Genre
Drama
Jahr
2007
Laufzeit
90 Minuten
XXY

Der argentinische Film 'XXY' aus dem Jahr 2007 von Regisseurin Lucía Puenzo erzählt die sensible Geschichte der 15-jährigen Alex, die mit intersexuellen Merkmalen geboren wurde. Aufgewachsen in einem abgelegenen Küstendorf in Uruguay mit ihren Eltern, die ihre körperliche Besonderheit geheim halten, steht Alex vor der Herausforderung, ihre Identität zu entdecken. Als die Familie Freunde aus Buenos Aires zu Besuch empfängt, darunter den Jungen Álvaro, entfaltet sich eine intensive Begegnung, die Alex' Sexualität und Geschlechtsidentität auf die Probe stellt. Der Film thematisiert sensibel die Themen Pubertät, erste Liebe und gesellschaftliche Normen.

Der LGBT-Bezug liegt im zentralen Motiv der Intersexualität, das traditionelle Zweigeschlechterkonzepte hinterfragt. 'XXY' gewann internationale Anerkennung, darunter den Jury-Preis in Cannes in der Un Certain Regard-Sektion, und gilt als Meilenstein im queeren Kino für seine nuancierte Darstellung von Geschlechtervielfalt und Akzeptanz. Ohne Klischees oder Sensationalismus zeigt er die innere Zerrissenheit und Stärke der Protagonistin eindringlich.

Queerer Bezug: XXY beleuchtet die Lebensrealität einer intersexuellen Jugendlichen und stellt gesellschaftliche Geschlechternormen infrage. Der Film ist ein wichtiger Beitrag zum queeren Kino durch seine einfühlsame Auseinandersetzung mit Geschlechtervielfalt.

Besetzung