- Typ
- Film
- Genre
- Drama, Roadmovie
- Jahr
- 1991
- Laufzeit
- 102 Minuten
My Own Private Idaho (Alternativtitel: Das Ende der Unschuld) ist ein Roadmovie aus dem Jahr 1991 unter der Regie von Gus Van Sant mit Keanu Reeves und River Phoenix in den Hauptrollen. Der Film erzählt die Geschichte von Mike Waters, einem narkoleptischen Strichjungen, der verzweifelt nach seiner Mutter sucht, und Scott Favor, einem reichen Ausreißer aus wohlhabendem Hause, der rebelliert, bis er sein Erbe antritt. Gemeinsam irren sie durch die USA, von Portland nach Idaho und sogar nach Italien, erleben bizarre Abenteuer mit Freiern, Obdachlosen und dem selbsternannten 'König der Aussätzigen' Bob, der an Shakespeares Falstaff erinnert.
Der starke LGBT-Bezug liegt in der homoerotischen Beziehung zwischen Mike und Scott, die von ungesagter Liebe und sexueller Spannung geprägt ist. Mikes verzweifelte Gefühle für Scott bleiben unerwidert, was Themen wie Einsamkeit, Ausbeutung und Identitätssuche vertieft. Als Meilenstein des New Queer Cinema revolutionierte der Film die queere Kinematografie, indem er queere Subkulturen authentisch und experimentell darstellte, ohne Kompromisse einzugehen.
Queerer Bezug: Der Film zeigt eine intensive homoerotische Beziehung zwischen den Strichjungen Mike und Scott und gilt als wegweisender Meilenstein des New Queer Cinema mit authentischer Darstellung queerer Subkulturen.