Acht Jahre lang hat Regisseurin Kani Lapuerta die trans Jugendliche Karla Bañuelos im mexikanischen Bergdorf Tepoztlán begleitet – von der Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter. Karla ist an der Entstehung des Films als Co-Autorin beteiligt, wodurch die Dokumentation nah an ihrer eigenen Perspektive bleibt statt sie von außen zu beschreiben. Gezeigt werden Alltag, Familie und die Auseinandersetzung mit einer Umgebung, die Karlas Identität nicht immer selbstverständlich mitträgt, ohne dass der Film in eine reine Opfererzählung verfällt. „Niñxs“ feierte 2025 beim Schweizer Dokumentarfilmfestival Visions du Réel Premiere und lief anschließend unter anderem beim Sheffield DocFest und beim Frameline Festival in San Francisco. In Deutschland vertreibt missingFILMs den Film.