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Parade: Queer Acts of Love & Resistance

Dokumentation · Dokumentarfilm, Historienfilm

Kanadische Dokumentation, die anhand von Archivmaterial und Zeitzeugengesprächen mehr als fünfzig Jahre 2SLGBTQI+-Aktivismus in Kanada nachzeichnet, von frühen Protesten bis zur Entstehung der Two-Spirit-Identität in indigenen queeren Communities.

Jahr
2025
Laufzeit
97 Minuten
Streaming
National Film Board of Canada (NFB)
„Parade: Queer Acts of Love & Resistance“ ist eine kanadische Dokumentation des Regisseurs Noam Gonick, produziert vom National Film Board of Canada. Der Film zeichnet anhand von Archivmaterial und Zeitzeugengesprächen mehr als fünfzig Jahre queeren Aktivismus in Kanada nach: von der „We Demand“-Kundgebung 1971 über die Gründung der Zeitschrift The Body Politic und die Razzien in der Bathhouse-Szene bis zu Svend Robinson, der 1988 als erster offen schwuler Abgeordneter ins kanadische Parlament einzog. Auch die Entstehung der Two-Spirit-Identität innerhalb indigener queerer Communities findet Raum. Zu Wort kommen unter anderem die Aktivisten Tim McCaskell, Richard Fung und Chris Bearchell. Der Film eröffnete im April 2025 das Hot Docs Festival in Toronto und gewann beim Inside Out Film Festival den Publikumspreis. Seit Ende Juni 2025 ist er kostenlos über die Plattformen des National Film Board sowie bei TVO abrufbar. Gonick verzichtet auf nostalgische Verklärung und stellt stattdessen heraus, wie hart erkämpfte Rechte immer wieder neu verteidigt werden müssen.

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